Reiseversicherungen – nicht alles muss man im Reisebüro nehmen

Reiseversicherungen - was soll man nehmen?
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Bei einer Betrachtung der einzelnen Angebote fällt jedoch auf, dass so manches – zumindest nicht bei jeder Reise und für jeden Reisenden – notwendig oder sinnvoll ist. Lohnenswert erscheint der Abschluss einer Auslandsreise-Krankenversicherung. Sowohl privat Versicherte als auch gesetzlich Versicherte mit einem Auslands-Krankenschein müssen in den meisten Urlaubsländern Teilkosten der ärztlichen Behandlung oder Transportkosten ansonsten selbst tragen.
Gleiches gilt, zumindest bei teuren Reisen, für die Reiserücktrittsversicherung, durch die begründete Stornierungskosten oder Kosten bei einem notwendigen Reiseabbruch vom Versicherer übernommen werden. Wichtig dabei ist, wie auch bei allen anderen Reiseversicherungen, der rechtzeitige Abschluss und die Einhaltung der Meldemodalitäten im Bedarfsfall.
Die Notwendigkeit des Abschlusses von Unfall-, Haftpflicht- und Gepäckversicherungen für Reisen sollte der Reisende verantwortungsvoll und kritisch prüfen. Oft werden Leistungen, den diese Reiseversicherungen bieten, bereits ganz oder zumindest teilweise von bestehenden Versicherungen, wie der Privathaftpflicht oder einer normalen Unfallversicherung abgedeckt. Auch treten im Schadensfall oftmals Versicherungen der jeweiligen Transportunternehmen oder Hotels für entstandene Schäden ein.
Angeboten werden oft Versicherungspakete, deren Preise oft günstiger sind, als die der zugehörigen Einzelversicherungen. Kann der Kunde sich das Paket individuell zusammenstellen, ist diese Form der Reiseversicherung auf alle Fälle empfehlenswert. Auch Jahres-Reiseversicherungen erfreuen sich zunehmender Beliebtheit, bieten sie doch in der Regel Preisvorteile bei zwei oder mehr Reisen im Jahr (ngb).